Bauunternehmen setzt weiter auf Hydrema

Citybagger ersetzt Radlader

Jannik Reinartz (Baggerfahrer, v.l.), Björn Nießen, Oliver Pape (Regionalleiter Hydrema), Michael Nürnberg (Facharbeiter), sowie der 912 Dumper MX18 von Hydrema. Foto: Hydrema

Dabei stütze sich der Bauunternehmer vor allem auf den Einsatz von Hydrema-Maschinen. Tatsächlich war es ein Dumper von Hydrema, den Vater Bernd und Sohn Holger im Jahr 2008, also ein Jahr nach Firmengründung, als zweite Maschine überhaupt angeschafft haben, berichtet der Hersteller.

Durch den häufigen Urlaub in Dänemark konnte das Team diese Maschinen dort im Einsatz beobachten und gewann laut eigener Aussage die Überzeugung, dass Hydrema die richtigen Maschinen für das Geschäftsmodell von der Nießen Tief- und Straßenbau GmbH liefert. Neben dem Asphaltbau gehören der Pflasterbau, der Kanalbau und die Verkehrsabsicherung zum Kerngeschäft des Unternehmens, das auch ziemlich schnell maschinentechnisch aber auch personell gewachsen ist.

Erdbewegung im Straßenbau

Gestartet mit zwei Mann, beschäftigt das Unternehmen heute ein Team aus zehn Personen. 2009 kaufte das Team bereits mit einem R1100, einem kompakten Kettenbagger in der Elf-Tonnen-Klasse, den zweiten Hydrema und kurz danach auch den zweiten R1100. Im Jahr 2012 investierte man sogar in einen Drei-Achs-Dumper, den 922D von Hydrema, denn Erdbewegung im Straßenbau wurde für das Unternehmen, das im Großraum Köln-Eifel tätig ist, immer wichtiger.

Dann aber riss die Leidenschaft ab, berichten die Mitarbeiter, denn eine gute Betreuung durch einen entsprechenden Händler war nicht gegeben und so versuchten sie sich mit einem koreanischen Produkt anzufreunden, was allerdings nicht wirklich gelang. Zu sehr verwöhnt von dem noch heute im Bestand befindlichen 912 Dumper und bei den weihnachtlichen Urlauben in Dänemark Hydrema immer vor Augen, hat Nießen die Leidenschaft für das Produkt nie abgelegt.

2019 dann entstand auf der bauma wieder ein direkter Kontakt zu dem damals neuen Regionalleiter Oliver Pape, der sich durch eine beharrliche Betreuung das Vertrauen als Ansprechpartner erarbeitete.

Im Dezember 2020 war es dann so weit. Der MX18 überzeugte Bruder Björn Nießen so sehr, dass man die Maschine noch aus der Vorführung heraus übernommen hat. Der Citybagger war mit einem Tiltrotator und Palettengabeln ausgestattet und wurde so zum wahren Spielzeug für den erfahrenen Baggerfahrer.

Björn erkannte sofort, welches Potential zur Effizienzsteigerung sich aus dieser mobilen Einheit für den Baustellenablauf ergibt. Es war für ihn eine wahre Freude zu erkennen, dass Reichweite, Reichhöhe, Abstelltiefe, oder das Überwinden von Gräben und Zäunen zum Abstellen von Paletten oder Baumaterial, beziehungsweise Gerätschaften ohne jede Einschränkung möglich war.

"Manchmal musste man eine Palette mit einem Radlader vom Lkw laden und diese dann über Umwege, weil ein Graben oder Zaun den direkten Zugang einschränkt, umständlich verfahren. Dabei zerstört man durch die Fahrspuren des Radladers möglichweise auch noch Grünflächen, die man ansonsten eigentlich nicht befahren wollte. Mit dem Citybagger, der sich auch sehr kompakt zwischen Lkw und Zaun drehen kann, kann ich heute problemlos die Palette vom Lkw herunter nehmen und direkt über den Zaun hinweg dort abstellen, wo sie gebraucht wird."

Da Björn den Bagger auch gerne mit einem Anhänger einsetzt, gelingt es ihm auch auf der Baustelle die Effizienz zu erhöhen, indem er mehrere Palletten gleichzeitig, vom Entladeort auf der Großbaustelle bewegt. Zunächst belädt er den Anhänger am Bagger und verfährt dann die gesamte Ladung, die aus mehreren Palletten besteht, mit dem Bagger zum Einsatzort auf der Baustelle. Auch die Kraft des MX18 überzeugt den erfahrenen Baggerfahrer: "Es gibt im Internet ein viel beachtetes Video, wo ich auf einer Großbaustelle in Schräglager einen 3,5 Tonnen schweren Minibagger mit gestrecktem Arm 6,5 Meter in die Tiefe abstelle. Das hat der Bagger problemlos ohne Schildabstützung gemacht."

Holger war anschließend laut eigener Aussage ebenfalls bereit, seinen alten Kettenbagger im November 2021 gegen einen MX17 Citybagger von Hydrema einzutauschen. "Wir kaufen tatsächlich den zweiten Hydrema-Citybagger, weil wir so keinen Radlader mehr brauchen." Dabei macht Holger auch den Unterschied zwischen dem MX18 und dem MX17 klar fest: Der MX18 ist, durch seine Kraft und seine Reichweite, die perfekte Maschine für den Kanalbau, während der deutlich flinkere MX17 die ideale Straßenbaumaschine ist."

Auch ein zweiter 912 Dumper wurde im Oktober 2022 gekauft. Jannik Reinartz betont: "Der Dumper ist schnell und kraftvoll und das Fahren macht richtig Spaß."

Technische Betrauung

Nach dem Tod von Vater Bernd sind Holger und Björn alleine verantwortlich für das Unternehmen und da gehört ihnen zufolge nicht nur die Effizienz auf der Baustelle und die Freude am Fahren mit den Maschinen angesprochen, sondern auch die technische Betreuung.

Mit dem holländischen Unternehmen, E&R Stessen Servicedienst in Heerlen, gleich bei Aachen hinter der Grenze ansässig, haben die beiden einen verläss-lichen Partner: "Wir mussten einmal an einem Samstagnachmittag, spät gegen 16 Uhr, einen Schaden melden und erhielten Montagmorgen, noch vor Dienstbeginn die Nachricht, dass die Maschine wieder läuft. Auch wenn Stessen in dem Fall vielleicht sogar zufällig vor Ort an einer anderen Maschine im Einsatz war, aber wo erlebt man noch diese großartige Unterstützung?"

Auch Oliver Pape freut sich eigenen Angaben nach über die Unterstützung durch den benachbarten Händler aus Holland. "Es sind eben, wie im Fall Nießen zu erkennen, nicht nur die Maschinen, die überzeugen können müssen, sondern auch der Service muss stimmen. Deshalb freue ich mich, dass ich mich in meinem Direktverkaufsgebiet Köln und Eifel auf den Service von Stessen stützen kann und so meinen Kunden ein wundervolles Komplettangebot bieten kann."

Entscheidend für Vertriebsleiter Martin Werthenbach ist aus diesem Fall die Erkenntnis des Bauunternehmers, dass die Steigerung der Effizienz und das Flottenoptimierungspotenzial durch den Unternehmer bestätigt werden.

"Wir wissen, dass wir mit dem MX Citybagger nicht nur eine Maschine zum Öffnen von Löchern oder zum Ziehen von Gräben oder zum Bewegen von Erde bauen. Der Hydrema-Citybagger ist mehr, denn er ist das universelle Arbeitsgerät auf der Baustelle. Seine Kompaktheit, seine Kraft und seine Reichweite, sowie auch sein Komfort bieten dem Bauunternehmer ein hohes Potential zur Gewinnmaximierung. Zufriedene Fahrer sind dann glücklich, wenn sie mit einer leistungsstarken Maschine gute Arbeit vollbringen können, heißt es. Die hochwertigen Komponenten, die in einem Hydrema verbaut sind, und die exzellente Abstimmung von Stahlbau und selbst hergestellte Hydraulikzylinder mit den zugekauften und sorgfältig ausgewählten Komponenten wie Motor, Hydraulikpumpen und Antrieb sind die Grundlage für die zunehmende zufriedene Kundschaft im Markt. Und es ist längst nicht nur dieser Kunde, der mehrere Hydrema-Maschinen einsetzt."

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de