Jura-Kalksteingewinnung

Hydraulik-Hammer unterstützt im Steinbruch

Ein FRD-Hydraulikhammer des Typs FXJ375 bei der Übergabe im Steinbruch: Ernst Rathei Senior (l.) und Heinz Ziemer.Foto: FRD

Altmühltal (ABZ). – Die E. Rathei GmbH Schotterwerk-Transporte-Erdbau-Deponie im Altmühltal im fränkischen Jura arbeitet schon seit Jahren mit diversen Hydraulikhämmern, um Kalkstein zu gewinnen.

Nun hat das Unternehmen einen alten 3600 kg schweren Hammer gegen einen FRD-Hydraulikhammer des Typs FXJ375 eingetauscht und seinen Gerätepark zusätzlich um ein anderes Modell erweitert.

Die in Wegscheid bei Eichstätt ansässige Firma hat in den oberbayrischen Steinbrüchen viele Einsätze und deshalb Erfahrungen im Gesteinsabbau gesammelt. Der Umgang mit Hydraulikhämmern gehört zum routinierten Tagesablauf. Bereits in dritter Generation führt Erich Rathei das 1965 von seinem Großvater Ernst Rathei gegründete Unternehmen.

Schon früh hätten sie erkannt, dass der Einsatz von Hydraulikhämmern auf ihren Baustellen und im Steinbruch ein Muss ist, so das Familienunternehmen. Im Laufe der Jahrzehnte nutzte die Familie diverse Modelle, darunter auch Hämmer von FRD.

Durch diese Erfahrungen hatte Rathei schon seit einiger Zeit überlegt, einen alten 3600 kg schweren Hydraulikhammer eines anderen Herstellers auszutauschen. Das Gerät laufe zwar, beanspruche aber durch das schwere Dienstgewicht von 3600 kg das Trägergerät sehr und sei unhandlich im Umgang.

Es dauerte nicht lange und Heinz Ziemer vom Z&P Baumaschinenservice präsentierte ihm einen FRD-Hydraulikhammer des Typs FXJ175. Ernst Rathei sei verblüfft gewesen, was der 2600 kg schwere Hydraulikhammer leisten konnte, den Vorteil der leistungsstarken Maschine habe er aber sofort erkannt: Mehr Leistung mit weniger Einsatzgewicht spart Energie und schont das Trägergerät.

Auch heute sei die Firma Rathei mit dem Kauf des FXJ175 sehr zufrieden. Die Mitarbeiter können den Hydraulikhammer universell und flexibel einsetzen. Bis jetzt habe der Hammer Rathei noch nie mit Ausfallzeiten im Stich gelassen.

"Dieses Gerät bringt die gleiche Leistung wie das um 1000 kg schwerere Modell von uns. Wir sind überzeugt von FRD und möchten diesen Vorteil auch an unsere Kunden weitergeben. Daher stellen wir unsere Hydraulikhämmer komplett auf FRD um", so Ernst Rathei.

"Wir werden jetzt vom Mobilbagger bis zum 40-Tonnen-Kettenbagger FRD-Hydraulikhämmer einsetzen." Zwischenzeitlich hat das Unternehmen seinen Maschinenpark bereits um einen FRD-Hammer des Typs FXJ275 erweitert.

Neu im Hydraulikhammer-Sortiment von FRD ist der FXJ375. Dieser sei speziell für Bagger von 25 bis 42 t entwickelt worden. Mit dem von Furukawa patentierten Monoblock-Zylinder im Inneren, dem größeren Schlagkolben und dem neu gestalteten Kolbenspeicher sei die Leistung dieses Modells erheblich gestiegen, verspricht der Hersteller. Egal, ob es sich um Einsätze im Abbruch- oder Fundamentarbeiten handele oder ob Arbeit im Grabenbau, bei der Direktgewinnung im Steinbruch oder bei Knäpper- oder Tunnelarbeiten anstehe — Rathei habe für jede Herausforderung das passende Einsatzwerkzeug parat.

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