Großauftrag für Liebherr

Unternehmen setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort und bauen sie aus

Auf weitere gute Zusammenarbeit: Wasel, Hagedorn und Liebherr gemeinsam auf der bauma in München (v. l.): Erich Schneider (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Matthias Wasel (Wasel GmbH), Christian Hülsewig (Hagedorn-Unternehmensgruppe), Christoph Kleiner (Liebherr-Werk Ehingen GmbH), Barbara Hagedorn (Hagedorn-Unternehmensgruppe), Thomas Hagedorn (Hagedorn-Unternehmensgruppe), Sophie Albrecht (Mitglied des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG), Thomas Wasel (Wasel GmbH), Dieter Walz (Liebherr-Werk Ehingen GmbH). Foto: Liebherr

Neben einer umfangreichen Bestellung von Liebherr-Turmdrehkranen und seitens Hagedorn von Baumaschinen, hat Wasel in mehrere neue Liebherr-Mobilkrane investiert, darunter auch die beiden auf der bauma vorgestellten neuen Krane LTC 1050-3.1E und LRT 1130-2.1. Zu den größten Kranen des Pakets gehören laut Herstellerangaben der Liebherr-Mobilkran LTM 1750-9.1 sowie die Liebherr-Raupenkrane LR 1700-1.0 und LR 11000.

Die beiden Raupenkrane seien bereits das jeweils zweite Gerät ihres Typs im Fuhrpark von Wasel. "Homogenität in der Bedieneranwendung und im Werkstattbetrieb sowie die Sicherstellung des störungsfreien und effizienten Einsatzes beim Kunden, sind uns besonders wichtig", erklärt Geschäftsführer Matthias Wasel die Investition in die Liebherr-Krane. "Wir möchten mit den Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen zur fortlaufenden Modernisierung der Geräteflotte unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bezüglich der Abgasnorm beitragen", so Matthias Wasel weiter. Gemeinsam mit seinem Bruder Thomas Wasel führt er nach wie vor die Geschäfte des Unternehmens.

Für Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion spielt auch der von Wasel gekaufte LTC 1050-3.1E mit elektrischem Antrieb des Oberwagens eine wichtige Rolle. Bei diesem Kompaktkran, der sowohl über einen konventionellen Antrieb als auch einen Elektromotor verfügt, können Kranbewegungen optional mit Strom ausgeführt werden. Die neue Variante des kompakten 50-Tonners reduziert laut Liebherr CO2-Emissionen und erfüllt die Voraussetzungen für den Betrieb auf "Zero Emission"-Baustellen. Es bleiben alle bisherigen Nutzungseigenschaften des Kompaktkrans erhalten, unabhängig davon, ob er im Kranbetrieb mit Elektromotor oder Verbrenner betrieben wird. Ein weiterer neuer Kran des Großauftrags ist der Liebherr-Geländekran LRT 1130-2.1. Der Teleskopkran bietet mit 130 t die höchsten Tragkräfte und den längsten Teleskopausleger aller Zwei-Achs-Geländekrane weltweit – und punktet zusätzlich mit wirtschaftlichem Transport und Sicherheit, betont der Hersteller.

"Windenergie ist ein entscheidender Bestandteil der deutschen Energiewende-Strategie. Tausende neue Windenergieanlagen mit hoher Kapazität müssen errichtet und ausgediente, kleinere Anlagen zurückgebaut werden", ist sich Thomas Wasel sicher.

Im oberen Traglastbereich verstärkt sich Wasel mit einem LTM 1750-9.1, einem LR 1700-1.0 und einem LR 11000. Diese Krane sind speziell auf die stetig wachsenden Anforderungen bei der Montage von Windenergie-Anlagen ausgelegt.

"Insgesamt steht die deutsche Industrie vor immensen Investitionen in Werke und Anlagen, um bis 2045 klimaneutral produzieren zu können. Die Umgestaltung erfordert das passende Gerät, perfekt vorbereitete Flächen sowie höchste Umwelt- und Arbeitssicherheitsstandards.

Seit langem sind die Wasel-Krane ein zuverlässiger Partner für die Wartung und Instandsetzung von Industrieanlagen. Hagedorn ergänzt das Portfolio um Kompetenzen bei Rückbau und Entsorgung", erklärt Thomas Hagedorn, geschäftsführender Gesellschafter der Hagedorn Unternehmensgruppe. "Egal, ob Kohleausstieg, die Modernisierung von Industrie, Straßen und Brücken oder der Ausbau von Windkraft, Wasserstoff und Stromtrassen oder die Digitalisierung der Baubranche – für Hagedorn und Wasel gibt es gemeinsam eine Menge zu tun", ist Thomas Hagedorn überzeugt. Den beiden Familienunternehmen ist es jetzt und für die Zukunft wichtig, dass Wirtschaft, Mensch und Umwelt gleichermaßen im Mittelpunkt stehen. Deshalb setzen sich alle Beteiligten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, das kluge Schließen von Kreisläufen und den Klimaschutz ein.

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