Nachhaltig auf vier Achsen

Kanalreinigung mit sparsamer Wassernutzung

Hamm (ABZ). – Wasser ist eine bedeutende Ressource und erfordert den verantwortungsvollen sowie nachhaltigen Umgang. Aufgrund des Klimawandels kommt es zu extremen Hitzeperioden, aber auch Hochwasserereignissen durch Starkregen.

Das neue Kanalreinigungsfahrzeug – ein MU-Canalmaster F 135 EWA Eco von Müller Umwelttechnik – punktet laut Hersteller durch einen sparsamen Wasserverbrauch. Foto: Sanierungstechnik Dommel

Diese Umstände wirken sich stark auf die Trink- und Grundwasserversorgung in Deutschland aus. Vor diesem Hintergrund setzt sich auch die Sanierungstechnik Dommel GmbH laut eigener Aussage bewusst mit diesem Thema auseinander. Denn vor allem Kanalreinigungsmaßnahmen erfordern die Nutzung von größeren Wassermengen. Daher investierte das Unternehmen aus Hamm erneut in ein Nutzfahrzeug mit kontinuierlicher Wasserrückgewinnung.

Dommel ist bereits im Besitz zahlreicher Fahrzeuge, die darauf ausgelegt sind, professionelles und zugleich effizientes sowie ressourcenschonendes Arbeiten zu ermöglichen, wie das Unternehmen berichtet. Auch bei größeren Projekten und in begehbaren Kanälen sollte zukünftig dieser Standard erhalten bleiben. Daher entschied sich das Unternehmen, in ein weiteres Kanalreinigungsfahrzeug zu investieren.

Eigens für die individuellen Anforderungen des Kanalsanierungsspezialisten konzipiert, handelt es sich um einen MU-Canalmaster F 135 EWA Eco von Müller Umwelttechnik. Das Saug-Spülfahrzeug verfügt laut Hersteller über größere Hochdruck- und Vakuumpumpen als viele herkömmliche Kanalreinigungsfahrzeuge. Damit habe es eine höhere Reinigungs- und Saugleistung. Sie ermögliche es, auch begehbare Kanäle unterschiedlicher Durchmesser und bei hohen Verschmutzungsgraden zügig und rückstandslos zu reinigen.

Zudem hilft die schwenk- und ausfahrbare Schlauchhaspel den Bedienern dabei, Schächte zu erreichen, die nicht unmittelbar mit dem Fahrzeug angefahren werden können, wie Müller Umwelttechnik bekundet.

Der für Dommel konzipierte Fahrzeugaufbau verfügt laut Hersteller über leistungsfähige Hochdruck- und Vakuumpumpen sowie einen schwenk- und teleskopierbaren Schlauchausleger. Foto: Sanierungstechnik Dommel

Durch den aufgetrommelten Saugschlauch können Rückstände aus tiefen Schächten abgesaugt werden, ohne separate Saugschläuche ankoppeln zu müssen. Eine robuste und wartungsarme Konstruktion sowie einfache Bedienung erleichtern den Reinigungskolonnen in Zukunft die Beseitigung von Ablagerungen oder Verstopfungen und die Vorbereitung eines Kanals für Inspektion oder Sanierung, verspricht das Unternehmen.

Neben der Arbeitsleistung sollte das Nutzfahrzeug auch auf nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser ausgelegt sein. Daher wählten die Kanalprofis eigener Aussage nach – wie bei ihren anderen Kanalreinigungsfahrzeugen – wieder einen Wasserrückgewinnungsaufbau. Dieser befindet sich auf einem L-Fahrgestell des Typs Mercedes-Benz Arocs 2548 mit 480 PS. Saug-Spülaufbauten mit Wasseraufbereitung saugen die bei der Reinigung gelösten Feststoffe aus dem Kanal in eine Schlammkammer. Von dort gelangt es in die Filterkammer.

Dabei wird es mithilfe eines Siebs und eines Filters wieder aufbereitet und in einer separaten Wasservorratskammer aufgefangen. Das Wasser wird somit zurückgewonnen und kann für den nächsten Spülvorgang des Kanals wiederverwendet werden. "Mit dem Wasserrückgewinnungsaufbau kann bei Kanalreinigungen deutlich mehr Wasser gespart werden als mit einem konventionellen Aufbau", erläutert Benedikt Berger, technischer Leiter der Sanierungstechnik Dommel GmbH.

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