Baustellenmanagement im Einsatz

Zeit für das Wesentliche sparen

Außen Container, innen Lager: Das Baustellenmanagement von Beutlhauser unterstützt Bauunternehmen laut eigener Aussage bei der Optimierung ihrer Prozesse. Der Container wird wunschgemäß mit allen für das jeweilige Projekt benötigten Materialien ausgestattet, verspricht das Unternehmen. Tägliche Verbrauchsgüter wie Nägel, Markierungsspray oder Eisenbindedraht befinden sich gebündelt an einen Ort. Auch für die Nachbestückung werde gesorgt. Foto: Beutlhauser

Neben vielen weiteren Akteuren ist die Dietz Baugesellschaft mbH & Co. KG aus Weismain mit einem Großaufgebot an Mitarbeitern vor Ort, wie der Baumaschinenhändler Beutlhauser berichtet. "Für die Firma Dietz ist das die größte Baustelle der letzten Jahre. Wir sind für Rohbau-, Dach- und Fassadenarbeiten zuständig und bauen sechs Häuser mit jeweils bis zu 50 Wohnungen. In einigen Häusern werden auch Gewerbeflächen integriert", beschreibt Projektleiter Eberhard Grummel den Auftrag. Zur effizienten Abwicklung der Logistik hat sich das Unternehmen laut eigener Aussage neben einer doppelstöckigen Container-Anlage für das Baustellenmanagement von Beutlhauser entschieden.

Der Grund liegt auf der Hand, wie der Händler betont: Bei einer Baustelle dieser Dimension werden täglich enorme Mengen an Verbrauchsartikeln benötigt – von Schrauben über Flexscheiben bis hin zur Sprühfarbe. Mithilfe des Baustellenmanagements lässt sich sicherstellen, dass die benötigten Materialien ohne langes Suchen und ohne unnötige Wartezeiten jederzeit griffbereit sind. Somit stellt das Baustellenmanagement für eine gut organisierte Baustelle die richtigen Weichen. Beutlhauser hatte es vor rund eineinhalb Jahren ins Portfolio aufgenommen. "Mit dieser Dienstleistung decken wir einen weiteren Baustein ab, um die Anforderungen unserer Kunden möglichst vollumfänglich erfüllen zu können", sagt Matthias Eberlein, Leiter Baustellenmanagement.

Basis-Einheit des Baustellenmanagements ist ein Lagercontainer. Je nach Platzangebot kann zwischen den Größen 10 und 20 Fuß gewählt werden. "Wir kümmern uns dann darum, dass der Container mit allem befüllt ist, was fortlaufend auf der Baustelle benötigt wird", erklärt Eberlein. Wichtig sei die entsprechende Vorarbeit. In einem Abstimmungstermin werde gemeinsam mit dem Kunden festgehalten, welche Materialien zur Ausführung des konkreten Projekts benötigt und stetig auf der Baustelle vorgehalten werden müssen. Auf Grundlage dieser Bestandsliste bereitet Beutlhauser den Container vor. "Und dann wird er komplett bestückt auf die Baustelle gebracht. Der Kunde muss sich um nichts mehr kümmern", stellt Eberlein klar.

Die Dietz Baugesellschaft aus Weismain setzt für das Städtebauprojekt auf dem ehemaligen Gelände der Lagarde-Kaserne die Container und den Baustellenmanagement-Service von Beutlhauser ein. Foto: Beutlhauser

Um den vorhandenen Platz im Container bestmöglich zu nutzen, setzt Beutlhauser eigenen Angaben zufolge auf ein Regalsystem. "Die Regale sind fest im Container installiert. Das hat den Vorteil, dass sie auch beim Umsetzen des Containers nicht umfallen. Außerdem werden die Regale sauber durchetikettiert", ergänzt Eberlein. Die standardisierte Etikettierung der Lagerplätze und die Anordnung nach Produktgruppen sorgen für maximalen Überblick. Zudem bietet die Etikettierung einen Mehrwert bei der Nachbestückung. Manuelle Bestellprozesse sind nicht nötig, wenn sich der Kunde für das digitale Scannersystem entscheidet, das mit dem Beutlhauser-Onlineshop verknüpft ist. Artikelnummer einscannen, Stückzahl eingeben – und innerhalb von 24 bis 48 Stunden erfolgt die Lieferung direkt zum Container.

"Es gibt jedoch noch eine andere Option, die zum Beispiel hier auf der Baustelle von Dietz angewendet wird. Dann kommen wir regelmäßig selbst auf die Baustelle, besprechen mit dem Polier, was benötigt wird und liefern die bestellte Ware selbst aus", sagt Matthias Eberlein und schmunzelt, weil in diesem Moment ein Beutlhauser-Transporter um die Ecke biegt. Er bringt die neue Lieferung von Faserbetonschlangen, die von Beutlhauser direkt am dafür vorgesehenen Platz im Container eingeräumt werden. "Die Verpackungsmaterialien nehmen wir dann auch gleich wieder zur Entsorgung mit", fügt Eberlein hinzu und verweist auf den Faktor Nachhaltigkeit.

Der zentrale Mehrwert des Konzepts liegt für Matthias Eberlein laut eigener Aussage auf der Hand: Der Kunde habe mehr Zeit für das Wesentliche. Das würden die Erfahrungen aus der Praxis auf dem Gelände des Lagarde-Campus bestätigen.

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